Marieluise Beck

Mitglied des Deutschen Bundestags

Offener Brief der ukrainischen Eurooptimisten an die Grünen

Der heutige Weser Kurier berichtet:

Abgeordnete aus Kiew für Beck - Eurooptimisten schreiben an Grüne

Kiew/Bremen. Das internationale Echo auf den angekündigten Rückzug der Bremer Bundestagsabgeordneten Marieluise Beck (Grüne) hält an. Nach der russischen Menschenrechtsorganisation Memorial hat sich nun eine fraktionsübergreifende Gruppe ukrainischer Abgeordneter schriftlich an den Bundes- und Landesvorstand der Grünen gewandt. In dem Schreiben der Eurooptimisten heißt es, der Rückzug der osteuropapolitischen Sprecherin der Grünen-Fraktion „beunruhigt uns als Vertreter der post-Maidan-Generation“.

Das derzeitige Parlament ist nach den Maidan-Unruhen 2014, die zum Sturz der pro-russischen Regierung geführt hatten, aus vorgezogenen Neuwahlen hervorgegangen. Die Eurooptimisten sind 26 der aktuell 422 Parlamentarier. Sie gehören sowohl Regierungs- als auch Oppositionsparteien an oder sind fraktionslos. Ihre pro-westliche Orientierung wird in dem Schreiben deutlich, das dem WESER-KURIER vorliegt: „Wegen des unerklärten Krieges Russlands, der täglich Todesopfer fordert, brauchen wir Mitstreiter wie Frau Beck.“

„Ihre Stimme zum Schutz der Ukraine war außerordentlich wichtig“, heißt es weiter. Beck habe mehrere Male die umkämpften Gebiete im Osten des Landes besucht, in denen von Russland militärisch unterstützte Separatisten eine Abspaltung des alten Industriereviers Donbass betreiben. Beck habe „mit eigenen Augen das Leid der Menschen gesehen“ und könne somit „zwischen richtig und falsch in der Desinformationsflut unterscheiden“.

Deshalb wenden sich die Eurooptimisten „respektvoll an die Grüne Partei mit der Bitte, diesen Brief bei der Kandidatenaufstellung für die kommende Bundestagswahl zu berücksichtigen.“ Ähnlich hatte sich jüngst in einem Gastbeitrag für diese Zeitung auch Professor Wolfgang Eichwede geäußert, der Gründer des Osteuropa-Instituts an der Universität Bremen.

Nachzulesen in der heutigen Ausgbe des weser Kuriers oder online hier.

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